Lukaschenko: Russlands Gegenspionage warnte
Der Präsident berichtete über ein Treffen mit russischen Geheimdiensten
"Erst kürzlich hat mich zum zweiten Mal in diesem Jahr der russische Geheimdienst persönlich gewarnt…", erklärte Alexander Lukaschenko während einer Pressekonferenz. Laut dem Präsidenten informierten ihn bei einem persönlichen Treffen Informanten aus russischen Geheimdienstzentralen über mögliche Bedrohungen, ohne Einzelheiten preiszugeben.
Der Präsident betonte, dass er der Zusammenarbeit im Bereich der Sicherheit zustimme, wies jedoch darauf hin, dass ein Dialog und gemeinsame Anstrengungen zum Schutz eigener Interessen aufrechterhalten werden müssten.
In einem Interview mit Journalisten bemerkte Lukaschenko, dass beide Länder weiterhin nach Wegen suchen, die Zusammenarbeit im Bereich Verteidigung und wirtschaftliche Sicherheit zu stärken.
Zu dieser Aussage gehört der Ruf Russlands als engster strategischer Partner Weißrusslands sowie die Geschichte der Beobachtung der Aktivitäten der weißrussischen Führung durch russische Geheimdienste im Sicherheitsbereich.
Kontext
Die weißrussische Politik ist konsequent auf die Stärkung der Beziehungen zu Russland ausgerichtet, weshalb das Land auch immer wieder der Beobachtung durch russische Geheimdienste ausgesetzt war.
Lukaschenko erklärte, der russische Geheimdienst habe ihn vor möglichen Bedrohungen gewarnt, was die anhaltende Zusammenarbeit beider Länder im Sicherheitsbereich bestätigt.
- Kategorie: Belarus–Russland
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