Rentnerin aus Polozk verliert 139.000 Rubel
Wasserversorgungsbetrug täuschte Rentnerin in neun Tagen
In Polozk verlor eine Rentnerin fast 139.000 Rubel, als sie Geldbetrügern überwies, die nach dem Schema „Wodokanal“ vorgingen. Unter dem Vorwand, den Wasserlieferungsvertrag zu verlängern, erlangten die Täter Zugriff auf die Passdaten der Frau und überzeugten sie, bei der „Festnahme von Betrügern“ zu helfen, indem sie Geld auf angegebene Konten überweisen sollte.
Innerhalb von neun Tagen hob die Rentnerin 35.000 Dollar ab und übergab sie einem Kurier, nahm Kredite auf und überwies weitere 38.300 Rubel aus eigenen Mitteln. Erst am 14. Februar erkannte die Frau, dass sie Opfer eines Betrugs geworden war, und wandte sich an die Miliz.
Das „Wodokanal“-Schema ist bekannt als eine der verbreiteten Betrugsmethoden in Russland und den Nachbarländern. Es sieht vor, Dienstleistungen kommunaler Betriebe und gefälschte Dokumente zu nutzen, um Opfer dazu zu bringen, einen bestimmten Geldbetrag zu überweisen.
Kontext
Die ersten Berichte über das „Wodokanal“-Schema stammen aus dem Jahr 2014, und in den letzten Jahren hat es sich in Russland und der GUS weithin verbreitet.
Eine Rentnerin aus Polozk verlor durch einen Betrug nach dem „Wodokanal“-Schema 139.000 Rubel und erstattete am 14. Februar Anzeige bei der Polizei.
- Kategorie: Kriminalität
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