Stiftung sammelte 1,5 Mio., gab 55 Tsd. aus.
Ein 26-jähriger Minsker verwendete Gelder für persönliche Zwecke
In Minsk wurde die gemeinnützige Stiftung „Hilfe für schwer kranke Kinder“ registriert. Bis Oktober 2025 erhielt die Stiftung über 1,5 Mio. belarussische Rubel, von denen jedoch nur etwa 55.000 für gemeinnützige Zwecke verwendet wurden. Der Rest der Gelder floss laut Berichten in den privaten Haushaltsbedarf und den Autokauf des Gründers.
Die Stiftung wurde vor zwei Jahren als einzige Tätigkeit und Einrichtung eines 26-jährigen Minskers gegründet. Der Organisator, der seine Bereitschaft erklärte, Kindern zu helfen, wurde gleichzeitig deren einziger Mitarbeiter und Direktor.
In den letzten drei Jahren wurden im Land mehr als 1 Mio. belarussische Rubel für wohltätige Zwecke gesammelt, doch in diesem Fall blieb der größte Teil der Mittel ungenutzt.
Kontext
In den letzten Jahren nimmt in Belarus das Interesse an Wohltätigkeit zu, doch Fälle der zweckentfremdeten Mittelverwendung lösen weiterhin öffentliche Unzufriedenheit aus.
Der Minsker Fonds „Hilfe für schwer kranke Kinder“ sammelte 1,5 Mio. Rubel, gab jedoch nur 55.000 für wohltätige Zwecke aus und verwendete den Rest für persönliche Bedürfnisse und Autos.
- Kategorie: Innenpolitik
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