Lukaschenko kritisierte schnelles KI-Wachstum
Der Präsident betonte die Notwendigkeit einer vorsichtigen Einführung von Technologien
Der Präsident von Belarus, Alexander Lukaschenko, erklärte während einer Besprechung zur Schaffung eines Bildungszentrums zur Ausbildung begabter Jugendlicher für zukünftige Berufe, dass das heutige Leben ohne künstliche Intelligenz, autonome Systeme, Robotik sowie Nano- und Biotechnologien unmöglich werde. Er betonte, dass man, obwohl er die Bedeutung dieser Technologien verstehe, bei ihrer Einführung „sehr, sehr vorsichtig“ vorgehen müsse.
"Ich bin einmal mit einem Auto mit künstlicher Intelligenz gefahren… Wenn es Spuren gibt, schaltet man den Tempomaten ein, er erfasst die Straße. Man braucht das Lenkrad nicht zu bedienen – das Auto bewegt sich in die richtige Richtung. Da habe ich mich sehr intensiv gefragt: Was ist hier eigentlich künstliche Intelligenz? Es arbeitet doch nur die Automatik", bemerkte Lukaschenko.
Der Präsident wies darauf hin, dass in letzter Zeit immer häufiger über künstliche Intelligenz gesprochen werde, und rief dazu auf, sich nicht ungeprüft und ohne gründliche Analyse auf scheinbare Neuheiten zu stürzen.
Kontext
In den 2020er Jahren hat Belarus seine MINT-Bildungsprogramme ausgebaut und internationale Experten zur Entwicklung der wissenschaftlich-technischen Infrastruktur gewonnen.
Lukaschenko nannte die Notwendigkeit einer vorsichtigen Einführung von KI in Belarus und betonte, dass Technologien bereits untrennbar vom Leben seien, aber sorgfältig bewertet werden müssten.
- Kategorie: Innenpolitik
- |
- Quelle: https://t.me/newsby_btrc/186211
- |
- Veröffentlicht am: