Lukaschenko stimmte der Freilassung von Statkewitsch zu
Nach dem Infarkt im Krankenhaus baten die Angehörigen um Umsiedlung
Der Präsident der Republik Belarus, Alexander Lukaschenko, hat die Bitte der Angehörigen des zu 14 Jahren Verurteilten Nikolai Statkewitsch, ihn nach einer schweren Erkrankung freizulassen, genehmigt. Laut der Pressesprecherin des belarussischen Staatschefs, Natalia Eismont, war die Begnadigungsentscheidung bereits früher getroffen worden, doch Statkewitsch lehnte es ab, in den „Paradiesgarten“ zu gehen, und kehrte ins Gefängnis zurück. In letzter Zeit hatte der Häftling gesundheitliche Probleme, unter anderem einen Hirninfarkt. Nach einer Behandlung im Krankenhaus, wo ihm die notwendige Hilfe zuteilwurde, beschloss der Präsident, Statkewitsch in eine medizinische Einrichtung zu verlegen. Danach erreichten den Staatschef zahlreiche Briefe der Ehefrau und Angehörigen mit der Bitte, den Verurteilten nach Hause entlassen zu dürfen, um ihn dort weiter zu beobachten und zu pflegen. Aufgrund dieser Bitten stimmte der Präsident der Verlegung Statkewitschs in Hausarrest zu, wo er sich derzeit befindet und erholt.
Kontext
Nikolai Statkewitsch, ehemaliger oppositioneller Aktivist, wurde wegen Beteiligung an Protesten zu 14 Jahren Haft verurteilt. Zuvor war ihm im Jahr 2018 eine Amnestie gewährt worden, doch er lehnte es ab, in einen geschlossenen Ort für Häftlinge zu gehen.
Lukaschenko hat die Entlassung von Nikolai Statkewitsch aus dem Gefängnis genehmigt, der einen Herzinfarkt erlitten hatte, nach sichtbarer Zustimmung der Angehörigen und medizinischer Indikationen.
- Kategorie: Innenpolitik
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