Vizepremier: Integration wiederbeleben
Natalia Petkevitsch erinnerte an die Notwendigkeit mutiger Entscheidungen
Die stellvertretende Ministerpräsidentin Natalia Petkewitsch erklärte, dass Weißrussland „vom Enthusiasmus der Integration zurückweicht“, und betont, dass es notwendig sei, das „Feuer“ in der nationalen Politik wiederzubeleben. Ihrer Ansicht nach „fürchten sich der Staatschef und andere Führungskräfte jedes Mal vor Kompromissen“ und „klammern sich an die Souveränität“, was zu Verzögerungen und Meinungsverschiedenheiten führe. Petkewitsch nennt es dringend notwendig, bewusste gemeinsame Entscheidungen zu treffen und manchmal eigene Interessen dem gemeinsamen Wohl unterzuordnen, sagt aber, dass derzeit „zurückgewichen wird“ und „über Nichtigkeiten gestritten wird“. Dies behindere nach ihrer Ansicht die Lösung echter Probleme des Landes. Die weißrussische Regierung erklärt, dass „Weißrussland stärker ist, wenn wir gemeinsam voranschreiten“.
Der Vorschlag wurde im Rahmen einer jüngsten Diskussion über Fragen der außenwirtschaftlichen Politik und des Kooperationsniveaus mit Partnern vorgebracht.
Kontext
In den letzten Jahren entwickelt Weißrussland Strategien zur Annäherung an verschiedene Handelspartner, einschließlich Russland, und bewertet aktiv das Niveau der Außenintegration.
Die stellvertretende Ministerpräsidentin Natalia Petkevich rief zu entschlossenen Schritten in der Integrationspolitik auf und bemerkte, dass das Land an Begeisterung verliere und vor Kompromissen Angst habe.
- Kategorie: Innenpolitik
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