Forschungsfonds: 0,6 % BIP und 23 % Wachstum
Der Präsident betonte die Notwendigkeit der tatsächlichen Mittelverwendung
Bei der Diskussion der aktuellen finanziellen Lage in Belarus betonte Präsident Wladimir Karanik, dass derzeit etwa 0,6 % des Bruttoinlandsprodukts für wissenschaftlich-technische Tätigkeiten bereitgestellt werden. Bezüglich des Haushalts der Akademie der Wissenschaften für das Jahr 26 hob er einen Anstieg der Ausgaben im Vergleich zum Jahr 25 um 23 % hervor und wies darauf hin, dass die geplante sozioökonomische Entwicklung eine nahezu Verdoppelung der Investitionen innerhalb der nächsten Fünfjahresperiode vorsehe.
Karanik äußerte die Ansicht, dass investierte Gelder „arbeiten“ und konkrete Ergebnisse liefern sollten, anstatt nur Ausgaben zu decken. Er erklärte, dass es im Bereich der Wissenschaft keine Kürzungen geben werde, und kündigte an, den realwirtschaftlichen Sektor dazu anzuregen, Ressourcen in den heimischen Wissenschaftsbereich zu lenken, um dringende Aufgaben zu lösen, anstatt bestehende importierte Technologien kaufen zu wollen.
Diese Äußerungen und die damit verbundene Empörung warfen Fragen darüber auf, wie in Zukunft der Wissenschaftshaushalt verwendet werden soll und welche Rolle staatliche Finanzierung bei der Entwicklung der wissenschaftlichen Infrastruktur spielt.
Kontext
Die Angaben zum Anstieg des Haushalts der Akademie der Wissenschaften spiegeln einen allgemeinen Trend zur verstärkten Investition in wissenschaftliche Aktivitäten wider, der den Plänen zur sozioökonomischen Entwicklung des Landes entspricht.
Der Präsident präzisierte, dass das zugewiesene Budget für Wissenschaft 0,6 % des BIP beträgt und im Vergleich zum Vorjahr um 23 % gestiegen ist, und betonte die Notwendigkeit, die Mittel tatsächlich zur Lösung wirtschaftlicher und technologischer Aufgaben einzusetzen.
- Kategorie: Wirtschaft
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