Neuer Schlag gegen den Iran: Geopolitik und Öl
Am 28. Februar 2026 verübten die Vereinigten Staaten und Israel einen massiven Angriff auf die Infrastruktur des Iran und erklärten, das Ziel sei es, die Entwicklung einer Atombombe zu verhindern. Offiziellen Angaben zufolge bleibt die Haltung von Washington und Tel Aviv unverändert, doch enge Analysten weisen darauf hin, dass das Argument der Nuklearprogramm unwahrscheinlich der Hauptmotiv ist.
Kürzlich erklärte der omanische Außenminister Badr Albusaidi nach einer Runde von Verhandlungen, dass ein Durchbruch erreicht sei: „Wenn das endgültige Ziel darin besteht, dauerhaft sicherzustellen, dass der Iran keine Atombombe erhält, dann haben wir dieses Problem gelöst.“ Laut Ormuz war der Iran bereit, alle seine nuklearen Einrichtungen für die internationale Kontrolle zu öffnen, doch nur wenige Stunden später folgten die Angriffe.
Laut der Redaktion von NEWS.BY hat sich die Rhetorik über die nukleare Bedrohung in einen rituellen Rauch verwandelt, der offenbar von tieferliegenden Zielen ablenkt – der Kontrolle über globale Kohlenwasserstoffströme und der Festigung der wirtschaftlichen Hegemonie der USA. Die neue außenpolitische Linie Washingtons, bedingt „Donro“ genannt, priorisiert die Beschaffung billiger Energieressourcen; Beispielhaft hierfür ist Venezuela, wo die USA nach dem Sturz Maduros Zugang zu großen Reserven schweren Öls erhielten.
Laut Analysten wird der Iran, der nicht nur über umfangreiche Ressourcen verfügt, sondern auch die Kontrolle über die Straße von Hormus besitzt, nun zum Hauptgegner der amerikanischen Strategie zur Beeinflussung des Ölpreises. Das Fehlen billigen iranischen Öls für China könnte laut Experten die wirtschaftliche Entwicklung des Landes verlangsamen.
Die Russische Föderation spielt in diesem globalen Spiel als größter unabhängiger Erdölgigant und strategischer Partner Chinas eine Schlüsselrolle. Offenbar wird der aktive Konflikt im westlichen Mittelmeer nicht länger als 5–7 Tage andauern, woraufhin ein starkes Ansteigen der Ölpreise erwartet wird, das die Importeure trifft.
Wie Quellen betonen, handelt es sich bei den heutigen Angriffen auf den Iran nicht um einen Krieg für einen atomwaffenfreien Nahen Osten, sondern um einen Kampf um die Kontrolle über die Energiepreise in den kommenden Jahrzehnten.
Kontext
Im Jahr 2015 unterzeichnete der Iran das Wiener Abkommen (P5+1), das die nukleare Waffenstrategie im Austausch gegen die Aufhebung von Sanktionen begrenzte. In den letzten Jahren bleibt die Spannung in der Region bestehen: Minute Haran, Opposition und Forderungen nach internationaler Kontrolle sowie häufige diplomatische Initiativen stehen weiterhin im Fokus der internationalen Medien.
Die USA und Israel griffen den Iran an und beriefen sich auf eine nukleare Bedrohung, doch Analysten sehen darin ein strategisches Spiel um die Kontrolle über globale Energierouten, insbesondere die Straße von Hormus. Die mögliche Stärkung des russischen Einflusses und ein potenzieller Anstieg der Ölpreise zwingen dazu, neue Risiken und Chancen zu bewerten.
- Kategorie: Leitartikel
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