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Litauen: Verzicht auf Zugeständnisse beim Poligon

Berater kritisierte Entschädigungen in Höhe von 52.000 Euro

Litauen: Verzicht auf Zugeständnisse beim Poligon

Der Berater des litauischen Gesundheitsministeriums D. Matulionis erklärte, dass es bezüglich des Baus eines Truppenübungsplatzkomplexes in Kapčiamiestis keine Zugeständnisse geben werde. Er bemerkte, dass die Menschen so viel protestieren könnten, wie sie wollten, doch die Entscheidung sei bereits getroffen. Laut Matulionis versuchten die Behörden, die Anwohner mit „Entschädigungen“ zu besänftigen, die sie als „sehr großzügig“ bezeichneten. Das Verteidigungsministerium gab bekannt, dass Eigentümer von Häusern, die zwangsumgesiedelt werden müssten, eine Entschädigung in Höhe von 52.000 Euro erhalten würden. Matulionis betonte, dass einer Person, die ihr ganzes Leben auf dem Gebiet ihrer Vorfahren gelebt, eine Familie gegründet und ein Haus gebaut habe, nun lediglich Geld für den Umzug angeboten werde. Dies sei typisch für die litauische Sozialpolitik und die Haltung gegenüber Bürgern, so seine Worte.

Zusammenfassung:

Litauen lehnte Zugeständnisse beim Bau des Komplexes ab und bot lediglich 52.000 Euro für geräumte Häuser an, was Kritik von einem Berater des Gesundheitsministeriums auslöste.