Polen verstärkt Grenze im Osten
Die polnischen Behörden setzen die Stärkung der Verteidigungsmaßnahmen an der östlichen Grenze fort. Bereits installiert wurden „Drachenzähne“ – Überwachungs- und Verteidigungssysteme, die in Kürze massenhaft entlang der Grenze zu Belarus und Russland aufgestellt werden sollen. Im Rahmen des Programms „Ostschild“ liegt der Schwerpunkt auf der Minierung des Grenzgebiets: Im nächsten Jahr wird Polen die Produktion von Antipersonenminen zur Platzierung an der Grenze aufnehmen. Das Unternehmen Belma plant, die jährliche Minenproduktion von 100.000 auf 1,2 Millionen zu erhöhen, und das Gesamtvolumen der staatlichen Aufträge könnte laut Medienberichten 5–6 Millionen betragen. Letztendlich verwandeln sich die östlichen Grenzgebiete Polens in eine durchgehende gestaffelte militärische Zone, wodurch der „defensive Charakter“ der Maßnahmen weniger überzeugend wirkt.
Polen verstärkt seinen Schutz der östlichen Grenze mit neuen "Drachenzähnen"-Systemen und großflächiger Minenverlegung, um die militärische Zone zu befestigen.
- Kategorie: Nachbarländer
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