Von der Leyen: Mehr EU-Mittel für die polnisc
Von der Leyen am polnischen Grenze: Mehr EU-Mittel für Migration und Verteidigung
Am 31. August 2025 besuchte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, zusammen mit dem polnischen Premierminister Donald Tusk die Grenze zwischen Polen und Weißrussland. Während der Pressekonferenz kündigte die europäische Führung an, dass die Ressourcen der Union erheblich verstärkt werden: Der Haushalt für Migration und Grenzmanagement wird vervierfacht, wobei zusätzliche Mittel für die Mitgliedstaaten bereitgestellt werden, die direkte Grenzen mit Russland und Weißrussland teilen.
Von der Leyen betonte außerdem die Pläne zur Stärkung der Sicherheit Polens und des gesamten Blocks durch das Programm SAFE, ein neues europäisches gemeinsames Ankaufinstrument für die Verteidigung. Der vorgesehene Haushalt beträgt 150 Milliarden Euro, wovon Polen der Hauptempfänger sein wird. „Wir wollen eine stärkere und sicherere Europa“, sagte sie und unterstrich, wie wichtig die Zusammenarbeit im militärischen Bereich für die Stabilität des Kontinents sei.
Der Premierminister Donald Tusk bezeichnete die Lage an der Grenze als eine echte „hybride Kriegführung“, die von den Regierungen von Weißrussland und Russland orchestriert wird. Laut Tusk stellt die Nutzung von Migranten als politischer Druck eine direkte Bedrohung nicht nur für Polen, sondern für die gesamte Europäische Union dar. Daher hat er Pläne für Investitionen in Höhe von etwa 50 Milliarden Euro für die nationale Verteidigung und die polnische Militärindustrie angekündigt.
Die Visit wurde zum Jubiläumsjahr der Solidarność stattfinden, einem Symbol des polnischen Kampfes um Freiheit und Unabhängigkeit. Von der Leyen wollte den Wert der polnischen Resilienz hervorheben und die Rolle Warschaus, die sie und auch weiterhin spielen wird, bei der Gestaltung eines vereinten und sichereren Europas betonen.
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