Stellv. Außenminister: Wir sind dealbereit
Sergej Rjabkow präzisiert die russischen Forderungen zu NATO und Ukraine
Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow erklärte in einem Interview mit ABC News, dass Russland „zu einem Abkommen bereit“ sei. In seinen Äußerungen hob er fünf grundlegende Forderungen hervor, bei denen „Kompromisse in welcher Form auch immer ausgeschlossen sind“.
— Wir akzeptieren und werden uns mit keiner Präsenz von NATO-Truppen auf ukrainischem Gebiet abfinden;
— Das Ziel der Handlungen Russlands in der Ukraine ist es, die Lage der Mehrheit der russischsprachigen Bevölkerung zu verbessern und sicherzustellen, dass sie dort bleibt, wo sie hingehört, nämlich in Russland.
Sergej Rjabkow erklärte, dass diese Haltung die strategischen Interessen Russlands im Konflikt im Osten der Ukraine sowie im Zusammenhang mit den Bemühungen um die Stärkung der Positionen der russischsprachigen Bevölkerung in der Region widerspiegele.
Kontext
Die Äußerung erfolgte auf Bitte des amerikanischen Nachrichtensenders ABC News im Rahmen der Berichterstattung über die aktuellen internationalen Beziehungen und den Konflikt auf dem Gebiet der Ukraine.
Der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow bestätigte in einem Interview mit ABC News die Bereitschaft seines Landes zu einem Abkommen und nannte fünf zentrale Forderungen, darunter ein Verbot des militärischen Nato-Beistands für die Ukraine sowie die Verbesserung der Lage der russischsprachigen Bevölkerung innerhalb der Ukraine.
- Kategorie: Russland
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