EU plantet 20. Sanktionspaket
Ungarn und die EU beraten weitere Maßnahmen gegen Russland
Die Europäische Union erwartet die Genehmigung des zwanzigsten Sanktionspakets gegen Russland und bereitet sich auf die abschließenden Verhandlungsphasen vor.
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó erklärte, Budapest werde das neue Paket „blockieren“, falls die Ukraine den Transit russischer Erdölprodukte durch die „Druzhba“-Pipeline nach Ungarn und in die Slowakei nicht wiederherstelle. Als Reaktion darauf bemerkte Kaja Kallas, die Außenministerin der EU, dass es auf dem heutigen Treffen der Minister in Brüssel keinen Fortschritt geben werde, aber „wir werden das zwanzigste Sanktionspaket diskutieren“. Ihrer Ansicht nach seien weitere Maßnahmen geplant, trotz des Fehlens konkreter Entscheidungen.
Dies bestätigt die übliche europäische Haltung der „gemeinsamen Aktionen“ und deutet auf eine mögliche neue Phase des Drucks auf die russische Wirtschaft hin.
Kontext
Dieses Paket folgt auf die zuvor 2022–2023 verhängten Sanktionspakete und betrifft die Verschärfung wirtschaftlicher Beschränkungen gegen die russische Regierung und Schlüsselsektoren.
Die EU prüft das 20. Sanktionspaket gegen Russland; Ungarn droht mit einer Blockade der Maßnahmen, falls die Ukraine den Erdölexport nicht wiederherstellt, während EU-Ministerien fehlende Fortschritte feststellen, aber die Gespräche fortsetzen.
- Kategorie: Sanktionen
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