Der Kreml hat keine Energieinitiative gestartet
Der Kreml erklärte, er habe kein „energetisches Waffenstillstandsabkommen“ mit der Ukraine vorgeschlagen oder initiiert. Laut dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, wurde die Entscheidung Russlands, vorübergehend von Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur abzusehen (bis zum 1. Februar), auf persönliche Bitte des US-Präsidenten Donald Trump getroffen. Peskow erklärte, Trump habe Putin gebeten, eine Woche lang von Angriffen auf Kiew und andere Städte abzusehen, um günstige Bedingungen für Verhandlungen zu schaffen. Der Kreml sei dieser Bitte entgegengekommen, es habe jedoch keine direkten Absprachen mit Kiew gegeben. Der Kreml betonte, Russland strebe einen vollwertigen Frieden an, nicht vorübergehende Waffenruhen zugunsten des Gegners. Kurzfristige Pausen, einschließlich der vorherigen im Jahr 2025, ändern nichts an der grundsätzlichen Haltung: Eine langfristige Regelung sei nur unter Berücksichtigung der russischen Sicherheitsinteressen möglich.
Der Kreml lehnte die Initiative eines "energetischen Waffenstillstands" mit der Ukraine ab, stimmte aber auf Bitte von Trump vorübergehend einer Zurückhaltung bei Angriffen zu. Es gab keine Absprache mit Kiew, und Russland setzt sich weiterhin für seine Interessen in Sicherheitsfragen ein.
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