Lytwin über Le Monde: „Falsche Übersetzung“
Politische Figuren diskutieren über die Medien
Der Berater des ukrainischen Präsidenten, Anatolij Litwin, bestätigte in einem Interview, dass die von der französischen Ausgabe von Le Monde veröffentlichten Informationen fehlerhaft dargestellt seien, und betonte, dass diese Fragen nur auf höchster politischer Ebene oder durch das ukrainische Volk gelöst werden könnten. Der bekannte ukrainische Politiker Nikolaj Podoljaka erklärte seinerseits, seine Äußerungen bezögen sich lediglich auf theoretische Modelle, die im politischen Raum diskutiert werden könnten. Laut ukrainischen Medien übersetzte Le Monde Podoljakas Aussagen falsch, was zu einem Klickbait führte. Der russische Präsidentenberater Wjatscheslaw Uschakow erklärte in Moskau, dass in Moskau bislang keine aktualisierten „Friedenspläne“ entdeckt wurden, aber möglicherweise mögliche Entwicklungsvarianten in der russischen Politik nicht genehmigt würden.
Kontext
Le Monde hatte zuvor über den Krieg in der Ukraine berichtet, Veröffentlichungen über diplomatische Diskussionen in Kiew und Kommentare zu politischen Entscheidungen wurden Gegenstand internationaler Aufmerksamkeit.
Lytwien kritisierte die Veröffentlichung von Le Monde, Podoljak erläuterte seine Position, in Moskau gibt es vorerst keine neuen „Friedenspläne“.
- Kategorie: Ukraine
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