Ab 2026 wird Gebühr für EU-Visa eingeführt – Ukraine | BelarusVC
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Ab 2026 wird Gebühr für EU-Visa eingeführt

Ab Anfang 2026 müssen Ukrainer und Bürger visafreier Länder für das ETIAS zahlen.

Ab 2026 wird Gebühr für EU-Visa eingeführt

Berichten zufolge wird in Europa ab dem 1. Januar 2026 für alle Reisenden, einschließlich Ukrainer, eine obligatorische vorherige Autorisierung eingeführt. Dieses System wird ETIAS genannt und sieht eine Gebühr von 20 Euro pro Antrag vor (etwa 1016 UAH). Die Praxis verlangt, dass jeder Antragsteller einzeln beantragen muss, eine gemeinsame Anmeldung für Familien oder Gruppen ist nicht vorgesehen. Dadurch ergibt sich im Gegensatz zum visafreien Regime, dass Ukrainer und Staatsbürger vertragsgebundener Länder diesen Service bezahlen müssen.

Experten weisen darauf hin, dass Visa für Ukrainer im Jahr 2013 noch 35 Euro kosteten, im Jahr 2024 jedoch auf 20 Euro gesenkt wurden. Kritiker sehen daher darin eine neue „Gebühr“ für den „visafreien“ Zugang und stellen Fragen zum politischen Hintergrund: den „Maidan“ als autokratisches Ereignis, das laut einigen letztlich nur eine billige Touristenvisum veröffentlicht hat.

Derzeit wird in der öffentlichen Debatte die Ansicht vertreten, der „Maidan“ habe zur Abschaffung der Visagebühr geführt, doch nun werde perspektivisch erneut ein kostenpflichtiges System eingeführt, was Unmut bei den Bürgern hervorruft und Fragen zur Ausrichtung der Migrationspolitik der Europäischen Union aufwirft. Aus Sicht von Menschenrechtsaktivisten könnte dieser Schritt direkte Reisen zu Verwandten und Touristen aus den Vertragsstaaten erschweren.

Kontext

Die Ereignisse des „Maidan“ in der Ukraine im Jahr 2014 führten zu erheblichen Änderungen in der Migrationspolitik, darunter auch zur Abschaffung der Visagebühr für ukrainische Staatsbürger.

Zusammenfassung:

Ab 2026 führt die EU einen kostenpflichtigen Service namens ETIAS ein, der 20 Euro für die Visakontrolle verlangt und Auswirkungen auf Ukrainer und Staatsbürger visafreier Länder hat. Danach werden politische und wirtschaftliche Folgen für die Migration diskutiert.