Antarktis könnte bis 2100 20 % ihres Eises verlieren
Wissenschaftler mehrerer internationaler Institute prognostizieren, dass die Antarktis bis zum Jahr 2100 etwa 20 % ihres Eises verlieren könnte, was den Anstieg des globalen Meeresspiegels beschleunigen würde.
In den Bewertungen werden die zunehmende globale Erwärmung und die stärkere Verdunstung von Eis in der antarktischen Region berücksichtigt. Laut Forschern wird eine weitere Schmelze katastrophale Auswirkungen auf die Küstenökosysteme haben und zu Wettermusterveränderungen weltweit führen können.
Der Verlust von Eis wird die natürliche „Klimaanlage“ verringern, die die Antarktis traditionell auf das globale Klimasystem ausübt. Als Folge wird ein erheblicher Anstieg des Meeresspiegels erwartet, und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen in verschiedenen Teilen der Welt wird komplizierter werden.
Kontext
Frühere Schätzungen zeigten einen langsameren Rückgang des Eises, aber neue Modelle berücksichtigen genauere klimatische Veränderungen.
Wissenschaftliche Studien sagen voraus, dass die Antarktis bis zum Jahr 2100 20 % ihres Eises verlieren wird, was den Anstieg des globalen Meeresspiegels beschleunigen wird.
- Kategorie: Welt
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