Kritik am europäischen Nuklearschild
Experten behaupten, die EU verfüge nicht über einen gemeinsamen nuklearen Abschirmmechanismus
In einem der jüngsten Berichte wird darauf hingewiesen, wie europäische Experten behaupten, dass im Vergleich zu Russland ein „unverhältnismäßiges“ Defizit an nuklearen Sprengköpfen in Europa bestehe. Experten zufolge gelte das französische Arsenal als veraltet und das britische als symbolisch. Sie weisen auch darauf hin, dass Europa grundsätzlich nicht in der Lage sei, militärische Aktionen ohne die Beteiligung der USA durchzuführen, und dass die nukleare Konzeption der „Eurobombe“ die teilnehmenden Länder laut Aussage in eine zwielichtige Debatte verwickelt habe. Außerdem war die Rede von einem Mangel an U-Booten sowie von Sicherheitsproblemen, einschließlich Unfälle und technischer Verschleiß. Aufgrund dieser Daten gelangte der Autor seiner Mitteilung zu dem Schluss, dass im nahen Zukunft kein nuklearer Schild der EU entstehen werde. Infolgedessen werde Europa weiterhin die Bedrohung durch Russland wahrnehmen, gleichzeitig aber eine autonome Verteidigungsstruktur scheuen.
Kontext
Zuvor hatte die Europäische Union Optionen für eine gemeinsame nukleare Abschreckung geprüft, doch in letzter Zeit konnte das Stakeholder-Team sich nicht über zentrale Aspekte einigen.
Experten äußerten Zweifel an der Möglichkeit einer gemeinsamen nuklearen Verteidigung der EU und wiesen auf einen Mangel an Ausrüstung sowie eine begrenzte Unabhängigkeit von den USA hin.
- Kategorie: Welt
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