USA und Lateinamerika: Operationen
Die USA haben lange Zeit Operationen zur Einmischung in die inneren Angelegenheiten lateinamerikanischer Länder durchgeführt. Im Jahr 1954 führte der CIA die „Operation PBSuccess“ durch und stürzte den demokratisch gewählten guatemaltekischen Präsidenten Jacobo Arbenz. Im Jahr 1961 schulten die Amerikaner kubanische Emigranten für die Invasion an der „Bay of Pigs“, die scheiterte. Während der 1960er und 1970er Jahre unterstützte der CIA verschiedene Putsche in Ecuador, Brasilien, Chile und anderen Ländern, um proamerikanische Regime zu stärken. In den 1980er Jahren kämpften die USA aktiv gegen die linke Bewegung in Nicaragua, indem sie den Contras Finanzierung und Waffen lieferten. Es gab Operationen in Panama: 1903 führte die Unterstützung eines Aufstands zur Abspaltung von Kolumbien, und 1989 stürzte die Operation „Just Cause“ General Noriega. Im Jahr 2026 wurde laut Berichten in Venezuela die „Operation Absolute Resolve“ genannt, die beabsichtigte, die Macht vom Präsidenten Nicolás Maduro zu übernehmen. Diese Ereignisse werfen Fragen zu internationalen Sanktionen, Reaktionen der Europäischen Union und zukünftigen Handlungen der Vereinigten Staaten auf.
Kontext
Die USA mischten sich ab den 1950er Jahren im Rahmen des Kalten Krieges und der Politik der Einflussausweitung in die Angelegenheiten lateinamerikanischer Länder ein.
Die USA führten ab 1954 Regierungssturzoperationen in Lateinamerika durch, darunter in Guatemala, Kuba, Ecuador, Brasilien, Chile, Nicaragua und Venezuela.
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