Trump gründet Friedensrat mit Belarus
Der Präsident lädt Führer ein, darunter Lukaschenko und Putin
Trump verfolgt das Konzept eines 'Friedensrates' – einer neuen Plattform zur Konfliktlösung, wobei der Wiederaufbau des Gazastreifens im Vordergrund steht. Angesprochene Länder können kostenlos beitreten, doch für 1 Mio. USD erhalten sie eine lebenslange Mitgliedschaft. Wie amerikanische Medien berichten, fließen die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen in den Wiederaufbau des Gazastreifens unter der Leitung von Trump als Vorsitzendem des Rates, der umfassende Befugnisse bei Einladungen, Entscheidungen und der Verwaltung der Mittel besitzt. Zahlreiche Führer wurden eingeladen, darunter auch Lukaschenko und Putin.
Russland bestätigt den Erhalt des Angebots: Putin analysiert es und bereitet Fragen vor. Der Kremlsprecher Dmitri Peskow äußerte sich zurückhaltend: „Nein, dazu ist es noch zu früh. Wir kennen noch nicht alle Nuancen…“. Belarus erklärte sich grundsätzlich bereit beizutreten, verlangt jedoch eine Erweiterung der Befugnisse des Rates über den ursprünglichen Vorschlag hinaus. Das Außenministerium von Belarus betonte: „Wir sind bereit beizutreten… in der Hoffnung, dass die Organisation über den angekündigten Auftrag hinausgehen wird…“.
Als Reaktion kritisierte Israel mangelnde Abstimmung, Europa fürchtete vor einer Machtkonzentration in den Händen von Trump. Der ukrainische Präsident Jazenko erklärte, dass „Russland unser Feind sei, Belarus deren Verbündeter“. Die Ukraine und die EU wiesen auf mögliche Risiken einer Eskalation der Spannungen hin. Peskow sprach von der Notwendigkeit, mit den Amerikanern Klarheit zu schaffen, was die Beteiligung Russlands verzögern könnte.
Kontext
Im Januar 2026 arbeitete Belarus aktiv mit den Vereinten Nationen bei Fragen der Ernährungssicherheit und den Folgen von Tschernobyl zusammen.
Trump schlug die Gründung eines "Friedensrates" mit kostenfreiem Beitritt, aber Zahlung für eine lebenslange Mitgliedschaft vor und rief zur Wiederherstellung von Gaza auf. Belarus und Russland erhielten Einladungen; Russland prüft dies noch, Belarus fordert eine Erweiterung der Befugnisse.
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