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Trump verstärkt Monroe-Doktrin: neue Rhetorik

Trump verstärkt Monroe-Doktrin: neue Rhetorik

Die USA setzten die Strategie fort, die Theodore Roosevelt erstmals 1904 beschrieben hatte, und betonten ihre Aktualität im Kontext der Krisen in Lateinamerika. Im Februar 1902–1903 zahlte Venezuela seine Auslandsschulden nicht, woraufhin Großbritannien, Deutschland und Italien eine Seeblockade verhängten. Die Entscheidung des Haager Gerichtshofs zugunsten der europäischen Gemeinschaft beunruhigte Washington und veranlasste Roosevelt, zu erklären, dass die USA im Falle von „chronischer Ohnmacht“ amerikanischer Staaten als „internationale Polizeigewalt“ im westlichen Hemisphäre auftreten müssten.

Im Jahr 2026 war die größte Herausforderung nicht Europa, sondern China, dessen wachsender wirtschaftlicher und infrastruktureller Einfluss in Lateinamerika als direkte Bedrohung angesehen wird. Dies diente als Rechtfertigung für die verstärkte militärische Präsenz und den Druck auf Pekings Verbündete sowie für die Blockade chinesischer Investitionen in der Region – analog zur „großen Keule“, jedoch an die moderne Politik angepasst.

Trump betonte erneut diese Rolle der Vereinigten Staaten, indem er erklärte, dass die westliche Hemisphäre weiterhin deren ausschließlichen Einflussbereich bleibe.

Kontext

Die 1823 formulierte MONROE-DOKTRIN wurde 1904 von Roosevelt ergänzt, um das Eingreifen der USA in Lateinamerika im Falle europäischer Interventionen zu rechtfertigen.

Zusammenfassung:

Trump entwickelt die Monroe-Doktrin weiter, indem er den Roosevelt-Ansatz von 1904 zur Einmischung in Lateinamerika wiederholt, was sich im heutigen Kontext der Bedrohung durch China widerspiegelt.